Die spanische Strategie Circular 2030 beschreibt den Bausektor als großen Verbraucher von Ressourcen und bedeutende Quelle von Abfällen.
Die architektonische Antwort darf nicht erst mit den Abbruchcontainern beginnen. Bereits im Entwurf muss entschieden werden, welche Struktur, Fassade, Anlage oder welches Material weiter genutzt werden kann.
Das bestehende Gebäude als Ressource
Der Erhalt einer Tragstruktur vermeidet neue Gewinnung, Transporte und Herstellung. Umnutzung bewahrt zugleich städtische Erinnerung und Aktivität in gewachsenen Vierteln.
Für Demontage entwerfen
Lösbare Verbindungen, zugängliche Schichten und erkennbare Materialien erleichtern Reparatur und Trennung. Materialpässe können Herkunft, Zusammensetzung und Wiederverwendung dokumentieren.
Eine neue wirtschaftliche Logik
Zirkularität benötigt Inventare, Lagerung, technische Garantien und Märkte für wiedergewonnene Produkte. Umweltvorteile werden erst mit einer verlässlichen Geschäftskette zum normalen Verfahren.