Die europäischen digitalen Identitäts-Wallets sollen Ende 2026 eingeführt werden. Bürger, Einwohner und Unternehmen können damit ihre Identität nachweisen, Nachweise speichern und elektronisch unterschreiben, während sie ihre Daten besser kontrollieren.
Spanien beteiligt sich an der Entwicklung und unterstützt eine gemeinsame, sichere und datenschutzfreundliche Lösung. Betroffen sind Behörden, Banken, Hochschulen, Plattformen und private Dienstleister.
Identität wird überprüfbar
Statt vollständige Dokumentkopien zu versenden, kann eine Person nur das notwendige Merkmal freigeben. Dies reduziert Betrug und Datenexposition, verlangt jedoch eine korrekte Prüfung und Dokumentation durch den Empfänger.
Integration ist nicht nur Technik
Unternehmen müssen Registrierung, Einwilligung, Signatur, Support und Wiederherstellung prüfen. Eine technische Schnittstelle löst weder rechtliche Verantwortung noch die Nutzerführung automatisch.
Vorbereitung beginnt vor dem Start
Organisationen sollten erfassen, welche Prozesse Identität benötigen, welche Daten abgefragt werden und welche Systeme noch von Passwörtern oder Papier abhängen. So kann die Umstellung kontrolliert erfolgen.
Quellen
- European Commission — EU Digital Identity Wallet
- Government of Spain — EU Digital Identity Wallet as a 2026 milestone
Fotografie: Xauxa Håkan Svensson / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0