Die Preise frei finanzierter Wohnungen stiegen im ersten Quartal 2026 um 12,9 Prozent. Gebrauchte Wohnungen verteuerten sich um 13,5 Prozent, Neubauten um 9,1 Prozent.
Die Herausforderung hängt nicht nur von der Einwohnerzahl ab. Nach INE-Projektionen könnten zwischen 2024 und 2039 rund 3,7 Millionen zusätzliche Haushalte entstehen.
Mehr Haushalte mit weniger Mitgliedern
Sinkt die durchschnittliche Haushaltsgröße, benötigt eine ähnlich große Bevölkerung mehr Wohnungen. Kleinere Einheiten, stabile Mietangebote und anpassbare Gebäude werden wichtiger.
Angebot am richtigen Ort
Wohnraum benötigt Verbindungen zu Arbeit, Verkehr, Schulen, Gesundheitsversorgung und Handel. Neubau ohne Infrastruktur führt häufig zu längeren Wegen und höheren täglichen Kosten.
Ein vollständiger Wohnungsmarkt
Neubau, Sanierung, Mietangebote, geförderter Wohnraum und Rechtssicherheit müssen gemeinsam betrachtet werden. Unterschiedliche Einwohner benötigen unterschiedliche Wohnformen.
Redaktionelle Quellen
Fotografie: Ximonic (Simo Räsänen) · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons